Das Wichtigste in 30 Sekunden
Als Eltern können die finanziellen Belastungen durch Kinder dazu führen, dass die eigene Altersvorsorge in den Hintergrund rückt. Besonders Mütter sind von geringeren Rentenansprüchen betroffen aufgrund von Elternzeit und Teilzeitarbeit. Wichtige staatliche Hilfen, wie die Anrechnung von Kindererziehungszeiten auf das Rentenkonto, bieten jedoch Unterstützung. Um finanziellen Engpässen im Alter vorzubeugen, ist eine frühzeitige und strategische Planung unerlässlich, um die individuelle Rentenlücke rechtzeitig zu schließen.
Altersvorsorge für Eltern: Wie Sie auch mit Kindern finanziell auf Kurs bleiben
Kinder bereichern das Leben auf eine unbeschreibliche Weise. Doch wer eine Familie gründet, stellt schnell fest: Der finanzielle Alltag verändert sich grundlegend. Windeln, Kleidung, Hobbys, später vielleicht ein Studium, die Kosten für den Nachwuchs summieren sich. Schätzungen zufolge kostet ein Kind bis zur Volljährigkeit rund 150.000 Euro. In dieser Lebensphase rückt ein Thema oft gefährlich weit in den Hintergrund: die eigene Altersvorsorge.
Viele Eltern haben das Gefühl, dass am Ende des Geldes noch zu viel Monat übrig ist. Der Gedanke an die Rente wird dann gerne auf "später" verschoben. Doch gerade für Mütter und Väter ist eine frühzeitige und durchdachte Finanzplanung unerlässlich. Auszeiten im Beruf, Teilzeitarbeit und die allgemeine finanzielle Belastung reißen schnell Lücken in die spätere Rentenversorgung. Die gute Nachricht ist: Sie müssen kein Vermögen verdienen, um effektiv vorzusorgen. Mit der richtigen Strategie, staatlichen Hilfen und flexiblen Lösungen können Sie auch mit einem Familienbudget ein solides Polster für den Ruhestand aufbauen.
Warum Eltern ein besonders hohes Risiko für Altersarmut tragen
Das deutsche Rentensystem basiert auf dem Prinzip der Beitragszahlung aus Erwerbseinkommen. Wer viel und lange in Vollzeit arbeitet, bekommt später eine höhere Rente. Für Eltern, und hier in der Praxis noch immer überwiegend für Mütter, sieht die Erwerbsbiografie jedoch meist anders aus. Elternzeit, jahrelange Teilzeitarbeit zur Kinderbetreuung und teilweise der Verzicht auf Karrieresprünge führen dazu, dass deutlich weniger Entgeltpunkte auf dem Rentenkonto gesammelt werden.
Hinzu kommt die Inflation, die die Kaufkraft der späteren Rente kontinuierlich mindert. Wenn Sie heute Ihren Rentenbescheid in den Händen halten, dürfen Sie nicht vergessen, dass der dort ausgewiesene Betrag in zwanzig oder dreißig Jahren deutlich weniger wert sein wird. Um nicht blind in eine finanzielle Falle zu tappen, ist es wichtig, den eigenen Bedarf zu kennen. Wenn Sie sich einen Überblick verschaffen möchten, so berechnen Sie Ihre Rentenlücke genau. Nur wer weiß, wie groß der Fehlbetrag im Alter voraussichtlich sein wird, kann passgenau gegensteuern.
Die Basis: Kindererziehungszeiten in der gesetzlichen Rente
Der Staat lässt Eltern bei der Rente nicht völlig im Regen stehen. Ein wichtiger Baustein für Ihre Altersvorsorge sind die sogenannten Kindererziehungszeiten. Das System der Deutschen Rentenversicherung honoriert die Erziehung von Kindern, indem es Ihnen dafür Rentenpunkte (Entgeltpunkte) gutschreibt, so, als hätten Sie in dieser Zeit ein Durchschnittsgehalt bezogen und Beiträge eingezahlt.
Für jedes Kind, das ab dem 1. Januar 1992 geboren wurde, können Sie bis zu drei Jahre Erziehungszeit anrechnen lassen. Das entspricht aktuell fast genau drei Rentenpunkten. In Euro ausgedrückt bedeutet das: Ein Kind erhöht Ihre monatliche Bruttorente um etwas mehr als 118 Euro (Stand der aktuellen Rentenwerte). Bei zwei Kindern sind das bereits über 230 Euro monatlich mehr im Ruhestand. Für Kinder, die vor 1992 geboren wurden, können immerhin bis zu zweieinhalb Jahre (sogenannte Mütterrente) angerechnet werden.
Wichtig zu wissen: Diese Zeiten werden Ihnen nicht automatisch gutgeschrieben. Sie müssen aktiv einen Antrag bei der Deutschen Rentenversicherung stellen. Oft geschieht dies im Rahmen der sogenannten Kontenklärung. Zudem können die Zeiten flexibel zwischen den Elternteilen aufgeteilt werden, je nachdem, wer beruflich kürzergetreten ist.
Wann sollten Sie handeln?
- Sie arbeiten seit der Geburt Ihres ersten Kindes überwiegend in Teilzeit.
- Sie haben Ihre private Altersvorsorge pausiert oder komplett eingestellt, um laufende Familienausgaben zu decken.
- Sie haben die staatlichen Kindererziehungszeiten noch nicht aktiv bei der Rentenversicherung beantragt.
- Sie verlassen sich für den späteren Ruhestand finanziell vollständig auf Ihren Partner.
- Sie kennen die genaue Höhe Ihrer voraussichtlichen Rentenlücke nicht.
→ Dann sollten Sie Ihre Altersvorsorge jetzt überprüfen und anpassen.
Staatliche Förderungen nutzen: Ein zweiter Blick auf die Riester-Rente
Die Riester-Rente steht oft in der Kritik, kompliziert und wenig renditestark zu sein. Doch es gibt eine Zielgruppe, für die sich dieses Modell fast immer rechnet: Familien mit Kindern, insbesondere wenn ein Elternteil in Teilzeit arbeitet oder ein geringes Einkommen hat. Der Grund dafür sind die enormen staatlichen Zulagen.
Jeder Erwachsene, der förderberechtigt ist und den Mindestbeitrag (vier Prozent des rentenversicherungspflichtigen Vorjahreseinkommens abzüglich der Zulagen) einzahlt, erhält eine Grundzulage von 175 Euro pro Jahr. Der eigentliche Hebel für Eltern ist jedoch die Kinderzulage. Für jedes Kind, das ab 2008 geboren wurde und für das Sie Kindergeld beziehen, zahlt der Staat jährlich 300 Euro in Ihren Riester-Vertrag ein.
Ein Rechenbeispiel: Eine Mutter von zwei kleinen Kindern arbeitet in Teilzeit. Um die volle Förderung zu erhalten, muss sie vielleicht nur einen geringen monatlichen Eigenbeitrag aus eigener Tasche zahlen. Der Staat schießt jedoch jedes Jahr 175 Euro (Grundzulage) plus 600 Euro (Kinderzulagen) dazu. Das sind 775 Euro geschenktes Geld pro Jahr, das direkt in die Altersvorsorge fließt. Diese Förderquote ist mit kaum einem anderen Finanzprodukt zu schlagen. Wichtig ist hierbei, einen Anbieter mit geringen Verwaltungskosten zu wählen.
Die Teilzeitfalle und der finanzielle Ausgleich in der Partnerschaft
Nach der Elternzeit kehren viele Mütter und Väter nicht in Vollzeit, sondern in Teilzeit in den Beruf zurück. Das ist für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf oft die beste Lösung, für das Rentenkonto jedoch ein harter Schlag. Wer nur halbtags arbeitet, zahlt auch nur die Hälfte in die Rentenkasse ein. Wenn Sie nach einer längeren Pause wieder in den Beruf einsteigen möchten, ist eine strategische Herangehensweise entscheidend. Lesen Sie dazu mehr unter: Rentenplanung für Berufsrückkehrer: So gelingt der Neustart.
Eine faire Altersvorsorge für Eltern muss immer in der Partnerschaft diskutiert werden. Häufig profitiert ein Partner (meist der Mann) vom Ehegattensplitting und kann in Vollzeit Karriere machen, während der andere Partner (meist die Frau) beruflich zurücksteckt, um die Kinder zu betreuen. Die Folge ist eine massive Ungleichheit bei den Rentenansprüchen.
Die Lösung: Der Partner, der in Vollzeit arbeitet, sollte dem Partner, der die Care-Arbeit leistet, einen finanziellen Ausgleich für die entgangenen Rentenansprüche zahlen. Das kann beispielsweise in Form eines privaten Sparplans geschehen, der auf den Namen des zurücksteckenden Partners läuft. So wird sichergestellt, dass beide Elternteile im Alter finanziell auf eigenen Beinen stehen, unabhängig davon, wie sich die Beziehung entwickelt.
Flexible private Vorsorge: Sparen trotz knappem Budget
Neben den staatlichen Systemen ist die private Vorsorge das wichtigste Standbein. Wenn das Familienbudget knapp ist, schrecken viele vor langfristigen Verträgen mit starren monatlichen Raten zurück. Was passiert, wenn das Auto kaputtgeht oder die Waschmaschine streikt? Die Lösung liegt in maximaler Flexibilität.
Der ETF-Sparplan als familiengerechtes Instrument
Exchange Traded Funds (ETFs) sind börsengehandelte Indexfonds, die einen ganzen Markt (wie den weltweiten MSCI World) abbilden. Sie sind kostengünstig, transparent und bieten historisch gesehen auf lange Sicht attraktive Renditen von durchschnittlich sechs bis acht Prozent pro Jahr. Für Eltern ist der ETF-Sparplan aus mehreren Gründen ideal:
- Keine Vertragsbindung: Sie können den Sparplan jederzeit kostenlos pausieren, wenn das Geld in einem Monat knapp ist.
- Geringe Einstiegshürden: Bei den meisten Brokern können Sie bereits ab 10 oder 25 Euro im Monat investieren.
- Verfügbarkeit: In absoluten finanziellen Notlagen kommen Sie an Ihr Geld heran (auch wenn dies bei der Altersvorsorge vermieden werden sollte).
Der Zinseszins als bester Freund der Eltern
Selbst kleine Beträge können über die Jahre zu einem beachtlichen Vermögen anwachsen. Wenn Sie beispielsweise ab der Geburt Ihres Kindes monatlich 50 Euro in einen weltweiten ETF investieren, haben Sie nach 30 Jahren bei einer angenommenen Rendite von 6 Prozent nicht nur Ihre eingezahlten 18.000 Euro, sondern ein Vermögen von über 50.000 Euro aufgebaut. Der Zinseszins arbeitet für Sie, während Sie sich um Ihre Familie kümmern.
Besonders herausfordernd ist die Situation oft, wenn man die Kindererziehung alleine stemmen muss. Hier fehlt nicht nur das zweite Einkommen, sondern auch die zeitliche Flexibilität. Dennoch gibt es auch hier machbare Wege. Wertvolle Strategien hierzu finden Sie im Beitrag Vorsorge für Alleinerziehende: So sichern Sie Ihre Zukunft.
Besondere Herausforderungen: Altersvorsorge für selbstständige Eltern
Die bisher genannten Punkte gelten für Angestellte ebenso wie für Selbstständige. Doch wer ein eigenes Business führt und gleichzeitig Kinder großzieht, steht vor einer doppelten Herausforderung. Es gibt keine automatischen Abzüge für die Rentenversicherung, keinen Arbeitgeberanteil und oft stark schwankende Einnahmen. Zudem verschlingt der Aufbau des eigenen Unternehmens meist genau das Kapital, das eigentlich in die Altersvorsorge fließen sollte.
Sollten Sie jetzt konkret handeln?
- Sie haben Ihre Versorgungslücke bereits erkannt, aber noch keine konkrete Spar- oder Vorsorgestrategie festgelegt.
- Sie verzichten bislang auf staatliche Zulagen und Förderungen, die Ihnen als Familie zustehen, weil Sie die Entscheidung darüber immer wieder vertagen.
- Sie haben Ihre bestehenden Verträge zur Altersvorsorge seit der Familiengründung nicht mehr überprüft oder an Ihre veränderte Einkommenssituation angepasst.
- Sie wollen mit dem systematischen Vermögensaufbau warten, bis die Kinder aus dem Haus sind, und nehmen dadurch einen massiven Verlust beim Zinseszinseffekt in Kauf.
→ Dann sollten Sie jetzt konkrete Schritte festlegen, bevor weitere finanzielle Nachteile entstehen.
Für selbstständige Eltern ist eine strikte Trennung von privaten und geschäftlichen Finanzen essenziell. Die Altersvorsorge darf nicht zur Verhandlungsmasse werden, wenn das Geschäft einen schwachen Monat hat. Automatisieren Sie Ihre Sparraten. Richten Sie Daueraufträge so ein, dass das Geld für den Ruhestand direkt am Monatsanfang abgebucht wird ("Pay yourself first").
Zudem müssen Selbstständige genau prüfen, welche steuerlichen Förderungen sie nutzen können. Die Rürup-Rente (Basisrente) bietet enorme Steuervorteile, ist aber sehr unflexibel, da das Kapital gebunden ist und nicht vererbt werden kann (außer an den Ehepartner oder kindergeldberechtigte Kinder). Ein Mix aus steuerlich geförderter Basisrente und hochflexiblen ETF-Sparplänen hat sich in der Praxis oft als idealer Weg erwiesen. Vertiefende Informationen zu diesem speziellen Bereich finden Sie unter Altersvorsorge für Selbstständige: Tipps, die Sie kennen müssen.
Kinder absichern vs. eigene Rente: Die richtige Balance finden
Viele Eltern haben den verständlichen Drang, jeden freien Euro in die Zukunft ihrer Kinder zu investieren. Da werden Ausbildungsversicherungen abgeschlossen, Bausparverträge für den Nachwuchs bespart und das Sparschwein für den Führerschein gefüttert. Das ist ehrenwert, kann aber zu einem fatalen Fehler führen: Wenn Sie Ihre eigene Altersvorsorge vernachlässigen, um für die Kinder zu sparen, werden Sie im Alter möglicherweise zur finanziellen Belastung für genau diese Kinder.
Erinnern Sie sich an die Sicherheitseinweisung im Flugzeug: "Ziehen Sie zuerst Ihre eigene Sauerstoffmaske an, bevor Sie Kindern und Hilfsbedürftigen helfen." Dieses Prinzip gilt auch für die Finanzen. Ihre eigene Altersvorsorge muss oberste Priorität haben. Ein finanziell unabhängiger Ruhestand ist das größte Geschenk, das Sie Ihren Kindern machen können. Sie befreien Ihre Kinder von der Sorge, später für Ihren Lebensunterhalt aufkommen zu müssen.
Wenn Ihre eigene Altersvorsorge auf soliden Beinen steht, können Sie selbstverständlich auch für den Nachwuchs sparen. Auch hier bieten sich günstige ETF-Sparpläne auf den Namen des Kindes an (Stichwort: Juniordepot). Diese sind weitaus renditestärker als klassische Sparbücher oder teure Ausbildungsversicherungen.
Schritt-für-Schritt: So legen Sie als Familie los
Um vom Wissen in die Umsetzung zu kommen, empfiehlt sich ein strukturiertes Vorgehen:
- Kassensturz machen: Wie viel Geld kommt jeden Monat rein, wie viel geht raus? Nutzen Sie ein Haushaltsbuch (gerne auch per App), um ungenutzte Potenziale zu identifizieren.
- Renteninformation prüfen: Schauen Sie sich Ihre aktuellen Rentenbescheide an. Haben Sie die Kindererziehungszeiten bereits beantragt?
- Ausgleich schaffen: Sprechen Sie mit Ihrem Partner oder Ihrer Partnerin offen über den finanziellen Ausgleich für Teilzeitarbeit und Care-Arbeit.
- Flexibel starten: Richten Sie einen ETF-Sparplan ein. Beginnen Sie mit einem Betrag, der Ihnen nicht wehtut, selbst wenn es nur 25 Euro sind. Die Gewohnheit des Sparens ist anfangs wichtiger als die Summe.
- Förderungen prüfen: Lassen Sie durchrechnen, ob sich ein Riester-Vertrag aufgrund der Kinderzulagen für Sie lohnt.
Altersvorsorge mit Kindern ist ein Marathon, kein Sprint. Es wird Monate geben, in denen unvorhergesehene Ausgaben für die Familie Vorrang haben. Das ist völlig normal. Wichtig ist, dass Sie das Ziel nicht aus den Augen verlieren und Ihre Sparpläne wieder aufnehmen, sobald sich die finanzielle Lage entspannt.
Jede familiäre und berufliche Situation ist einzigartig, ob Sie Angestellte in Teilzeit sind, alleinerziehend den Alltag meistern oder als Selbstständige Familie und Business unter einen Hut bringen müssen. Standardlösungen greifen hier oft zu kurz. Um herauszufinden, welche Strategien, Förderungen und Anlageformen optimal zu Ihrem Leben und Ihrem Budget passen, ist ein neutraler Blick von außen oft Gold wert. Wir laden Sie herzlich ein, eine kostenlose und unverbindliche persönliche Beratung bei uns anzufragen. Gemeinsam analysieren wir Ihre aktuelle Rentensituation, decken Lücken auf und entwickeln einen flexiblen Fahrplan, der Ihnen und Ihren Kindern eine finanziell entspannte Zukunft sichert.
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Muss ich Kindererziehungszeiten sofort nach der Geburt beantragen?
Nein, Sie können die Kindererziehungszeiten auch rückwirkend beantragen, spätestens jedoch bei der Beantragung Ihrer Rente. Es empfiehlt sich aber, dies im Rahmen einer Kontenklärung frühzeitig zu erledigen (Formular V0800 der Deutschen Rentenversicherung), damit Ihre Renteninformation die korrekten Werte widerspiegelt.
Lohnt sich der Start in die Altersvorsorge noch, wenn die Kinder schon älter sind und ich über 40 bin?
Absolut. Mit Mitte 40 haben Sie noch über 20 Jahre bis zum regulären Renteneintritt. Diese Zeit reicht völlig aus, um vom Zinseszinseffekt am Kapitalmarkt zu profitieren. Das Prinzip lautet immer: Der beste Zeitpunkt zu starten war gestern, der zweitbeste ist heute.
Was passiert mit meinem ETF-Sparplan, wenn ich arbeitslos werde oder in Elternzeit gehe?
Das ist der große Vorteil dieser Anlageform: Sie können die monatlichen Einzahlungen in Ihr Depot jederzeit mit wenigen Klicks aussetzen, reduzieren oder später wieder erhöhen. Es fallen keine Strafgebühren an, und das bisher angesparte Kapital arbeitet einfach weiter für Sie.
Kann mein Partner die Kinderzulage bei Riester bekommen, wenn er mehr verdient?
Grundsätzlich wird die Kinderzulage der Mutter zugeordnet. Auf gemeinsamen Antrag beider Elternteile kann die Zulage aber auch dem Vertrag des Vaters gutgeschrieben werden. Dies muss für jedes Beitragsjahr neu entschieden werden. Meist ist es jedoch sinnvoller, die Zulage in den Vertrag des Partners fließen zu lassen, der das geringere Einkommen hat, um dort die Förderquote zu maximieren.
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